Vertrag für freie Mitarbeiter 2026

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Ein Vertrag für freie Mitarbeiter (z. B. Freelancer) legt die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit zwischen einem Auftraggeber und einem freien Mitarbeiter fest. Er regelt unter anderem die Leistungserbringung, Vergütung, Haftung und Weisungsfreiheit sowie Fragen zur Sozialversicherung, Urheberrechten, Verschwiegenheit und Wettbewerbsverboten.

Erstellen Sie in wenigen Minuten einen rechtssicheren Vertrag für freie Mitarbeiter, der den gesetzlichen Vorgaben in Deutschland entspricht. Sie erhalten das Dokument als sofort verfügbaren Download in PDF und DOCX (Word).

Vertrag für freie Mitarbeiter zum sofortigen Download

Ein Vertrag für freie Mitarbeiter regelt die Zusammenarbeit zwischen einem Auftraggeber und einem Freelancer oder selbstständigen Dienstleister. Er stellt sicher, dass Rechte und Pflichten klar definiert sind, insbesondere in Bezug auf die Art der Tätigkeit, Vergütung, Arbeitsweise, Haftung, Urheberrechte und Geheimhaltung.

Unsere Vorlage entspricht den aktuellen gesetzlichen Anforderungen in Deutschland und kann flexibel angepasst werden. So stellen Sie sicher, dass alle relevanten Aspekte der freien Mitarbeit rechtssicher festgehalten werden.

Vorteile unseres Vertrags für freie Mitarbeiter:

  • Schnelle und einfache Erstellung
    Erstellen Sie innerhalb weniger Minuten einen rechtssicheren Vertrag für freie Mitarbeiter. Unser Online-Generator führt Sie durch alle wichtigen Vertragsbestandteile – von der Tätigkeitsbeschreibung über Vergütungsmodelle bis hin zu Vertraulichkeits- und Haftungsklauseln.
  • Individuelle Anpassbarkeit
    Der Vertrag kann flexibel an die jeweilige Zusammenarbeit angepasst werden – sei es befristet oder unbefristet, mit Stunden-, Tages- oder Pauschalhonorar. So lassen sich alle relevanten Details passgenau festlegen.
  • Maximale Rechtssicherheit
    Unsere Vorlage berücksichtigt alle gesetzlichen Vorgaben und hilft dabei, rechtliche Risiken zu minimieren. Durch klare Regelungen zur Selbstständigkeit wird insbesondere das Risiko einer Scheinselbstständigkeit reduziert.
  • Klare Regelungen für die Zusammenarbeit
    Alle zentralen Aspekte der Zusammenarbeit, einschließlich Leistungserbringung, Arbeitsweise, Geheimhaltung und Kündigung, sind detailliert geregelt. Dies sorgt für Transparenz und verhindert spätere Unstimmigkeiten.
  • Download als PDF und DOCX (Word)
    Nach der Erstellung steht Ihnen der Vertrag sowohl als PDF als auch als bearbeitbare DOCX-Datei zum Download bereit. So kann das Dokument jederzeit weiterbearbeitet, gespeichert oder ausgedruckt werden.

Mit unserem Vertrag für freie Mitarbeiter stellen Sie sicher, dass die geschäftliche Zusammenarbeit klar geregelt ist – für einmalige Projekte oder eine langfristige Kooperation.

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Wofür wird ein Vertrag für freie Mitarbeiter benötigt?

Ein Vertrag für freie Mitarbeiter wird in vielen Branchen und für unterschiedliche Tätigkeiten eingesetzt. Unternehmen und Selbstständige nutzen ihn, um eine klare vertragliche Grundlage für projektbezogene oder langfristige Zusammenarbeiten zu schaffen. Besonders bei der Beauftragung von Freelancern ist eine schriftliche Vereinbarung wichtig, um Aufgaben, Vergütung und rechtliche Rahmenbedingungen eindeutig festzulegen.

Projektarbeit in Unternehmen
Viele Unternehmen greifen auf externe Fachkräfte zurück, wenn internes Know-how oder Kapazitäten fehlen. Ein Vertrag für freie Mitarbeit ermöglicht es Firmen, Experten für bestimmte Projekte oder begrenzte Zeiträume einzusetzen, ohne eine feste Anstellung eingehen zu müssen.

IT- und Softwareentwicklung
In der IT-Branche sind Freelancer weit verbreitet. Unternehmen beauftragen sie für die Programmierung von Software, Webentwicklung, App-Entwicklung oder Systemadministration. Ein Vertrag für freie Mitarbeiter regelt hier nicht nur den Leistungsumfang, sondern auch Nutzungsrechte an Code und Software.

Marketing, Design und Content-Erstellung
Grafikdesigner, Texter und Social-Media-Experten arbeiten oft als freie Mitarbeiter. Unternehmen setzen sie für Website-Gestaltung, Kampagnenmanagement, Suchmaschinenoptimierung (SEO) oder Social-Media-Strategien ein. Der Vertrag legt fest, welche Inhalte erstellt werden und ob Nutzungsrechte an den Auftraggeber übergehen.

Beratung und Coaching
Freiberufliche Berater oder Coaches bieten oft Dienstleistungen in den Bereichen Unternehmensstrategie, Personalentwicklung oder Karriereberatung an. Ein Vertrag für freie Mitarbeit stellt sicher, dass Ziele, Vergütung und Vertraulichkeitsvereinbarungen eindeutig geregelt sind.

Journalismus und Medien
Redaktionen arbeiten häufig mit freien Journalisten oder Fotografen zusammen, die Artikel, Berichte oder Bildmaterial liefern. Hier regelt der Vertrag, welche Inhalte veröffentlicht werden dürfen, welche Honorarvereinbarungen gelten und ob Exklusivrechte an den Auftraggeber übertragen werden.

Handwerk und Dienstleistungen
Auch in handwerklichen Berufen kommen freie Mitarbeiter zum Einsatz, beispielsweise für Montagearbeiten, Eventtechnik oder Sicherheitsdienste. Der Vertrag klärt, ob eigene Arbeitsmittel genutzt werden und welche Haftungsfragen zu beachten sind.

Lehre, Schulung und Weiterbildung
Viele Bildungseinrichtungen engagieren externe Dozenten oder Trainer für Seminare, Workshops oder Online-Kurse. Ein Vertrag für freie Mitarbeiter definiert die Inhalte, Unterrichtseinheiten und Vergütungsmodalitäten.

Ein Vertrag für freie Mitarbeit wird überall dort benötigt, wo Unternehmen und Freelancer zusammenarbeiten. Er sorgt für klare Verhältnisse, schützt beide Seiten vor rechtlichen Unsicherheiten und stellt sicher, dass die Zusammenarbeit professionell und fair geregelt ist.

Weshalb wird ein Vertrag für freie Mitarbeiter benötigt?

Ein Vertrag für freie Mitarbeiter stellt eine klare rechtliche Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen einem Unternehmen und einem freien Mitarbeiter (z. B. Freelancer) dar. Er regelt die wesentlichen Aspekte der Geschäftsbeziehung, schafft Transparenz und schützt beide Seiten vor Missverständnissen oder rechtlichen Risiken. Besonders bei projektbezogenen Tätigkeiten oder flexiblen Arbeitsmodellen ist ein Vertrag für freie Mitarbeit unverzichtbar.

Rechtssicherheit und klare Rahmenbedingungen
Ohne einen schriftlichen Vertrag können Unklarheiten über Aufgaben, Vergütung und Verantwortlichkeiten entstehen. Ein Vertrag für freie Mitarbeiter stellt sicher, dass alle Vereinbarungen verbindlich dokumentiert sind und keine Streitigkeiten über Arbeitsumfang oder Zahlungen entstehen.

Vermeidung von Scheinselbstständigkeit
In Deutschland besteht bei der Beschäftigung von Freelancern das Risiko der Scheinselbstständigkeit. Falls ein freier Mitarbeiter faktisch wie ein Angestellter behandelt wird, können hohe Nachforderungen durch Sozialversicherungen entstehen. Ein Vertrag für freie Mitarbeit hilft, die Abgrenzung klarzustellen, indem er Regelungen zu Arbeitsweise, Weisungsfreiheit und unternehmerischer Eigenständigkeit enthält.

Transparente Vergütung und Abrechnung
Ein klar definierter Vertrag legt die Vergütungsstruktur fest – sei es als Stundenhonorar, Tagessatz oder Pauschalbetrag. Dadurch wissen beide Parteien im Voraus, welche Kosten entstehen und welche Leistungen erbracht werden müssen.

Schutz sensibler Unternehmensdaten
Freelancer haben oft Zugriff auf vertrauliche Informationen. Ein Vertrag für freie Mitarbeiter kann Vertraulichkeits- und Geheimhaltungsvereinbarungen enthalten, um sicherzustellen, dass keine sensiblen Daten weitergegeben oder für andere Zwecke genutzt werden.

Regelung von Urheberrechten und Nutzungsrechten
Falls der freie Mitarbeiter kreative oder technische Leistungen erbringt, ist es wichtig, im Vertrag festzulegen, wem die Rechte an den erstellten Werken gehören. Ohne eine vertragliche Regelung verbleiben die Urheberrechte oft beim Freelancer, was zu späteren Nutzungseinschränkungen für den Auftraggeber führen kann.

Flexible Zusammenarbeit mit Freelancern
Viele Unternehmen setzen auf externe Experten für spezialisierte Aufgaben oder temporäre Projekte. Ein Vertrag für freie Mitarbeit ermöglicht es, die Zusammenarbeit individuell an die Bedürfnisse des Unternehmens anzupassen – sei es für einmalige Projekte oder langfristige Kooperationen.

Ein Vertrag für freie Mitarbeiter ist wichtig, um die Zusammenarbeit professionell, rechtssicher und für beide Seiten vorteilhaft zu gestalten. Er schafft Klarheit über Rechte und Pflichten und schützt vor rechtlichen und finanziellen Risiken.

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Was sollte ein Vertrag für freie Mitarbeit enthalten?

Ein Vertrag für freie Mitarbeiter legt die rechtlichen Rahmenbedingungen zwischen Auftraggeber und freiem Mitarbeiter fest. Er schützt beide Seiten vor Missverständnissen und sorgt für eine klare Regelung der Zusammenarbeit. Damit der Vertrag rechtssicher und vollständig ist, sollten die folgenden Punkte enthalten sein:

Vertragsparteien
Zu Beginn des Vertrags müssen der Auftraggeber (Unternehmen, Agentur, Selbstständiger) und der freie Mitarbeiter (Freelancer) mit vollständigen Namen und Adressen genannt werden.

Beschreibung der Tätigkeit
Der Vertrag sollte genau festlegen, welche Aufgaben und Leistungen der freie Mitarbeiter übernimmt. Eine detaillierte Tätigkeitsbeschreibung hilft, Missverständnisse zu vermeiden und klare Erwartungen zu definieren.

Vergütung und Abrechnung
Es muss geregelt sein, ob die Vergütung als Stundenhonorar, Tageshonorar oder Pauschalbetrag erfolgt. Zudem sollte festgelegt werden, wann und in welcher Form die Abrechnung stattfindet (z. B. monatliche Rechnung mit Zahlungsfrist von 14 Tagen).

Arbeitsweise und Selbstständigkeit
Da es sich um eine freie Mitarbeit handelt, muss im Vertrag betont werden, dass der Freelancer eigenverantwortlich arbeitet. Der Auftraggeber hat kein Weisungsrecht hinsichtlich Arbeitszeit, -ort oder -weise. Dies ist wichtig, um das Risiko einer Scheinselbstständigkeit zu minimieren.

Vertragslaufzeit und Kündigung
Der Vertrag kann befristet oder unbefristet sein. Falls eine Kündigung möglich sein soll, muss eine Kündigungsfrist definiert werden.

Nutzungs- und Urheberrechte
Besonders bei kreativen oder technischen Leistungen wie Texterstellung, Design oder Softwareentwicklung sollte geregelt sein, ob und in welchem Umfang die Rechte an den Auftraggeber übergehen.

Wettbewerbs- und Kundenschutz
Falls der Auftraggeber eine Konkurrenzklausel wünscht, sollte festgelegt werden, ob der freie Mitarbeiter auch für Wettbewerber tätig sein darf oder ob eine Zustimmung erforderlich ist.

Haftung und Gewährleistung
Der Vertrag sollte regeln, in welchen Fällen der freie Mitarbeiter haftet – etwa bei Verzögerungen, mangelhafter Leistung oder Datenschutzverstößen. Eine Begrenzung der Haftung auf einen bestimmten Betrag kann sinnvoll sein.

Vertraulichkeit und Datenschutz
Wenn der freie Mitarbeiter mit sensiblen Informationen arbeitet, sollte eine Verschwiegenheitsklausel enthalten sein. Auch der Umgang mit personenbezogenen Daten (DSGVO) muss geregelt werden.

Sonstige Vereinbarungen
Je nach Branche oder Art der Zusammenarbeit können weitere Regelungen erforderlich sein, z. B. Spesenregelungen, Reisekostenerstattung oder Fortbildungspflichten.

Ein Vertrag für freie Mitarbeit stellt sicher, dass beide Seiten rechtlich abgesichert sind und die Zusammenarbeit auf einer klaren Grundlage erfolgt. Er sollte individuell angepasst werden, um den spezifischen Anforderungen des jeweiligen Projekts gerecht zu werden.

Häufige Fehler und Fallen in einem Vertrag für freie Mitarbeiter

Ein Vertrag für freie Mitarbeit bietet rechtliche Sicherheit für beide Seiten – doch Fehler in der Vertragsgestaltung können gravierende Folgen haben. Besonders für Unternehmen besteht das Risiko einer Scheinselbstständigkeit, während Freelancer auf unangemessene Klauseln achten sollten. Nachfolgend sind die häufigsten Fehler und rechtlichen Fallstricke aufgelistet, die es zu vermeiden gilt.

Unklare Abgrenzung zur Festanstellung
Ein häufiger Fehler ist eine zu enge Einbindung des freien Mitarbeiters in das Unternehmen. Wenn der Freelancer Weisungen zu Arbeitszeit, -ort und -weise erhält oder ausschließlich für einen Auftraggeber tätig ist, besteht das Risiko einer Scheinselbstständigkeit. Der Vertrag sollte daher klarstellen, dass der freie Mitarbeiter selbstständig arbeitet und keine Weisungsgebundenheit besteht.

Fehlende oder fehlerhafte Vergütungsregelung
Unklare Vereinbarungen zur Vergütung können zu Konflikten führen. Im Vertrag sollte eindeutig geregelt sein, ob der freie Mitarbeiter nach Stunden, Tagen oder pauschal vergütet wird. Zudem ist festzulegen, wann und wie die Abrechnung erfolgt – inklusive Fristen für die Zahlung.

Keine Regelung zu Urheberrechten und Nutzungsrechten
Wenn ein Freelancer kreative oder technische Arbeiten erstellt (z. B. Texte, Designs, Software, Fotografien), sollte eindeutig festgelegt sein, ob die Nutzungsrechte auf den Auftraggeber übergehen und in welchem Umfang. Fehlt diese Regelung, bleibt der Freelancer Inhaber der Rechte – und der Auftraggeber darf die Arbeit möglicherweise nicht uneingeschränkt nutzen.

Unzureichende Regelung zu Haftung und Gewährleistung
Ein Vertrag für freie Mitarbeit sollte klar festlegen, in welchen Fällen der Freelancer haftet. Ohne Haftungsbegrenzung kann der Auftraggeber unter Umständen hohe Schadensersatzansprüche geltend machen. Daher ist es ratsam, eine Haftungsobergrenze festzulegen und Fälle von höherer Gewalt oder unverschuldeter Verzögerung auszuschließen.

Wettbewerbs- und Kundenschutzklauseln ohne klare Grenzen
Freelancer arbeiten oft für mehrere Kunden gleichzeitig. Wenn ein Vertrag eine Wettbewerbsklausel enthält, sollte diese zeitlich und inhaltlich klar definiert sein. Eine zu weit gefasste Klausel könnte unwirksam sein oder den Freelancer unangemessen einschränken.

Keine Regelung zur Kündigung
Viele freie Mitarbeitverträge enthalten keine oder fehlerhafte Kündigungsregelungen. Falls eine Kündigung möglich sein soll, müssen die Kündigungsfrist und eventuelle Sonderkündigungsrechte klar definiert sein.

Fehlende Datenschutz- und Geheimhaltungsvereinbarungen
Freie Mitarbeiter haben oft Zugriff auf vertrauliche Informationen. Der Vertrag sollte eine Verschwiegenheitsklausel enthalten und gegebenenfalls Datenschutzpflichten nach DSGVO regeln, falls personenbezogene Daten verarbeitet werden.

Keine klare Abgrenzung von Zusatzkosten
Reisekosten, Materialkosten oder andere Aufwendungen sollten vorab geklärt sein. Falls der Auftraggeber bestimmte Kosten übernimmt, muss dies eindeutig im Vertrag geregelt werden, um spätere Missverständnisse zu vermeiden.

Unvollständige Regelung der Arbeitsweise
Ein Freelancer sollte im Vertrag möglichst viel Flexibilität haben. Wird jedoch nicht geregelt, ob er Subunternehmer einsetzen darf oder welche Abstimmungsprozesse erforderlich sind, kann es zu Problemen in der Zusammenarbeit kommen.

Fehlende oder unwirksame salvatorische Klausel
Falls einzelne Vertragsklauseln unwirksam sind, könnte der gesamte Vertrag angefochten werden. Eine Salvatorische Klausel stellt sicher, dass der Vertrag trotzdem gültig bleibt und unwirksame Bestimmungen durch eine rechtlich zulässige Regelung ersetzt werden.

Ein Vertrag für freie Mitarbeiter sollte sorgfältig erstellt werden, um rechtliche Risiken zu minimieren. Unternehmen und Freelancer sollten sich vorab mit den wichtigsten Klauseln befassen oder den Vertrag professionell prüfen lassen, um spätere Streitigkeiten zu vermeiden.

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Rechtliche Rahmenbedingungen eines Vertrags für freie Mitarbeiter

Ein Vertrag für freie Mitarbeiter muss den geltenden gesetzlichen Vorgaben entsprechen, insbesondere im Hinblick auf die Abgrenzung zu einem regulären Arbeitsverhältnis. Die wichtigsten rechtlichen Grundlagen ergeben sich aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), dem Sozialgesetzbuch (SGB) und dem Einkommensteuergesetz (EStG).

§ 611a BGB – Abgrenzung zum Arbeitsverhältnis
Nach § 611a BGB besteht ein Arbeitsverhältnis, wenn eine Person weisungsgebunden in die Arbeitsorganisation eines Unternehmens eingegliedert ist. Um eine Scheinselbstständigkeit zu vermeiden, sollte im Vertrag für freie Mitarbeit ausdrücklich geregelt sein, dass der Freelancer seine Tätigkeit eigenständig ausführt, keine festen Arbeitszeiten hat und nicht in betriebliche Strukturen integriert ist.

§ 84 HGB – Selbstständigkeit von Handelsvertretern
§ 84 Handelsgesetzbuch (HGB) beschreibt, dass ein selbstständiger Dienstleister nicht an Weisungen gebunden ist und seine Tätigkeit frei gestalten kann. Dies ist ein wichtiges Kriterium, um die Abgrenzung zu einem Angestelltenverhältnis zu verdeutlichen.

§ 2 Nr. 9 SGB VI – Rentenversicherungspflicht für Selbstständige
Freie Mitarbeiter unterliegen grundsätzlich nicht der Sozialversicherungspflicht. Allerdings greift nach § 2 Nr. 9 SGB VI eine Rentenversicherungspflicht, wenn ein Selbstständiger auf Dauer und im Wesentlichen nur für einen Auftraggeber tätig ist und keine eigenen sozialversicherungspflichtigen Mitarbeiter beschäftigt. Ein Vertrag für freie Mitarbeiter sollte daher klarstellen, dass der Freelancer für mehrere Auftraggeber tätig ist oder sich aktiv um weitere Kunden bemüht.

§ 7a SGB IV – Statusfeststellungsverfahren
Falls Unsicherheiten über den sozialversicherungsrechtlichen Status bestehen, kann gemäß § 7a SGB IV ein Statusfeststellungsverfahren bei der Deutschen Rentenversicherung Bund beantragt werden. Dies kann Klarheit darüber schaffen, ob der Vertrag tatsächlich eine freie Mitarbeit oder ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis begründet.

§ 611 BGB – Dienstvertrag als Grundlage
Ein Vertrag für freie Mitarbeiter wird rechtlich als Dienstvertrag gemäß § 611 BGB eingestuft. Das bedeutet, dass der freie Mitarbeiter eine vereinbarte Tätigkeit erbringt, jedoch kein bestimmtes Arbeitsergebnis schuldet – im Gegensatz zu einem Werkvertrag nach § 631 BGB, bei dem ein konkretes Ergebnis (z. B. eine fertige Software oder ein Design) geschuldet wird.

§ 14 UStG – Umsatzsteuerpflicht
Freie Mitarbeiter sind in der Regel umsatzsteuerpflichtig und müssen Rechnungen gemäß § 14 Umsatzsteuergesetz (UStG) mit der entsprechenden Mehrwertsteuer ausstellen. Falls der Freelancer die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG in Anspruch nimmt, sollte dies im Vertrag vermerkt werden.

§ 276 BGB – Haftung für Pflichtverletzungen
Ein freier Mitarbeiter haftet für seine Leistungen gemäß § 276 BGB grundsätzlich für Vorsatz und Fahrlässigkeit. Ein Vertrag für freie Mitarbeit kann eine Haftungsbegrenzung enthalten, um das finanzielle Risiko für beide Seiten zu minimieren.

§ 3 ArbSchG – Keine Arbeitsschutzvorschriften
Da freie Mitarbeiter keine Angestellten sind, gelten für sie die Vorschriften des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) nicht. Der Auftraggeber ist nicht verpflichtet, Arbeitszeiten zu kontrollieren oder Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.

§ 626 BGB – Kündigung aus wichtigem Grund
Ein Vertrag für freie Mitarbeiter kann grundsätzlich frei gestaltet werden, jedoch sollte eine Kündigungsregelung enthalten sein. Gemäß § 626 BGB kann eine außerordentliche Kündigung ohne Frist erfolgen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt – z. B. Vertragsverletzungen oder Zahlungsverzug.

Datenschutz und Vertraulichkeit
Falls der freie Mitarbeiter Zugang zu sensiblen Daten oder Geschäftsgeheimnissen erhält, muss eine Verschwiegenheitsvereinbarung nach den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) enthalten sein. Zudem kann eine Regelung zum Urheberrecht gemäß §§ 7, 31 UrhG sinnvoll sein, falls der Freelancer geistige Werke erstellt.

Ein Vertrag für freie Mitarbeit sollte alle wesentlichen Punkte klar und rechtskonform regeln, um spätere Streitigkeiten oder Nachforderungen zu vermeiden. Nutzen Sie unseren Vertragsgenerator für einen Vertrag für freie Mitarbeiter, um schnell und einfach einen rechtssicheren Vertrag zu erstellen, der individuell an Ihre Bedürfnisse angepasst ist.

In nur 2 Schritten zum Vertrag für freie Mitarbeiter

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Erstellung Ihres Vertrags

Nutzen Sie unseren Vertrags-Generator, um in wenigen Minuten einen rechtssicheren Vertrag für die Zusammenarbeit mit freien Mitarbeitern zu erstellen.

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Kundenrezensionen

4.8 | 39 Rezensionen

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JL
Jutta Lehmann

Berlin

Vor 4 Monaten

Genau nach meinen Vorstellungen. Der Vertrag ist sehr gut aufgesetzt und passt sich an die Vorgaben an.

SH
Sofi H.

Neumünster

Vor 8 Monaten

Sehr gut

UH
Ute Haake

Nagold

Vor 1 Jahr

Schnell und unkompliziert

LS
Lars Schüttle

Bremen

Vor 2 Jahren

Der Vertrag enthält alle wichtigen Aspekte und war schnell auf meine Bedürfnisse zugeschnitten. Würde ich jederzeit wieder nutzen.

SK
Sven Krüger

Lübeck

Vor 2 Jahren

Der Verrtag ist verständlich geschrieben und man ist rechtlich abgesichert

LA
Leon A.

Erfurt

Vor 2 Jahren

Guter Vertrag, alles in Ordnung

JM
Julian Merz

Düsseldorf

Vor 3 Jahren

Klasse Vertrag! Einfach zu editieren. Würde ich wieder nutzen.