Arbeitsvertrag (Vollzeit, Teilzeit) 2026

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Der Arbeitsvertrag, ob in Vollzeit oder Teilzeit, bildet das rechtliche Fundament für die Zusammenarbeit zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Er definiert die Bedingungen der Arbeitsleistung, darunter Arbeitszeiten, Vergütung und Urlaubsregelungen. Dabei sind die Unterschiede zwischen Vollzeit- und Teilzeitverträgen sowie befristeten und unbefristeten Verträgen von wesentlicher Bedeutung.

Erstellen Sie innerhalb weniger Minuten einen Arbeitsvertrag, der den rechtlichen Anforderungen in Deutschland entspricht. Sie erhalten den Arbeitsvertrag als sofort verfügbaren Download in PDF und DOCX (Word).

Arbeitsvertrag (Vollzeit, Teilzeit) zum sofortigen Download

Unser sorgfältig ausgearbeiteter Arbeitsvertrag für Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigte bildet eine solide Basis, um Arbeitsverhältnisse in Ihrem Unternehmen gesetzeskonform zu gestalten. Der Vertrag entspricht den aktuellsten rechtlichen Standards in Deutschland und gewährleistet so, dass Ihr Vertragswesen stets den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Dank seiner flexiblen Anpassbarkeit lässt sich der Vertrag ideal auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Unternehmens abstimmen, was eine maßgeschneiderte und bedarfsgerechte Gestaltung des jeweiligen Arbeitsverhältnisses ermöglicht.

Vorteile unseres Arbeitsvertrags:

  • Schnelle und einfache Erstellung
    Über unsere Website haben Sie die Möglichkeit, den Arbeitsvertrag mit nur wenigen Klicks zu erstellen. Auch ohne juristische Vorkenntnisse erhalten Sie so schnell und mühelos einen professionellen Arbeitsvertrag. Die intuitive Navigation und klare Struktur unseres Systems ermöglichen eine unkomplizierte Erstellung Ihres Vertrags.
  • Individuelle Anpassbarkeit
    Unser Arbeitsvertrag lässt sich flexibel an verschiedene Beschäftigungsmodelle und spezifische Anforderungen Ihres Unternehmens anpassen. Unsere Webseite führt Sie durch die notwendigen Schritte, um einen rechtlich fundierten Arbeitsvertrag zu erstellen, der genau auf die speziellen Bedürfnisse Ihres Unternehmens abgestimmt ist. Dies gewährleistet eine präzise und bedarfsgerechte Vertragsgestaltung, was eine effektive Personalverwaltung ermöglicht.
  • Maximale Rechtssicherheit
    In einem sich ständig wandelnden rechtlichen Umfeld garantiert unser Arbeitsvertrag die Einhaltung der neuesten gesetzlichen Vorschriften in Deutschland. Sie können sich darauf verlassen, dass unser Vertrag stets den aktuellen rechtlichen Standards entspricht und Ihnen damit eine verlässliche Grundlage bietet.
  • Download als PDF und DOCX (Word)
    Nach der Fertigstellung steht Ihnen der Arbeitsvertrag sofort in den Formaten PDF und DOCX zum Download zur Verfügung. Diese Formate sind ideal für Programme wie Microsoft Word und Google Docs, was Ihnen die Möglichkeit gibt, den Vertrag nach Belieben zu bearbeiten und nahtlos in Ihre Unternehmensdokumentation zu integrieren.

Verwenden Sie unseren professionell entwickelten Arbeitsvertrag, um Ihre Arbeitsverhältnisse für Voll- und Teilzeitbeschäftigte rechtssicher und effizient zu regeln. Dieser Vertrag stellt sicher, dass Sie in Ihrem Unternehmen hohe Standards für professionelle Arbeitsbeziehungen setzen und gleichzeitig allen aktuellen gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Mit unserem Arbeitsvertrag können Sie die spezifischen Bedürfnisse Ihres Unternehmens gezielt berücksichtigen und Ihre Personalverwaltung effektiv gestalten.

So geht’s

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Welche Arten von Arbeitsverträgen gibt es?

Im deutschen Arbeitsrecht gibt es verschiedene Arten von Arbeitsverträgen, die die Bedingungen für die Beschäftigung von Arbeitnehmern genau festlegen. Diese Verträge variieren je nach Arbeitszeit und Dauer des Beschäftigungsverhältnisses. Zu den Hauptkategorien gehören der Vollzeitarbeitsvertrag, der Teilzeitarbeitsvertrag und der Minijob-Vertrag.

Vollzeitarbeitsvertrag
Ein Vollzeitarbeitsvertrag sieht vor, dass der Arbeitnehmer eine volle Arbeitswoche leistet. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt in der Regel 35 bis 40 Stunden, kann jedoch je nach Branche und individueller Vereinbarung variieren. Vollzeitbeschäftigte haben Anspruch auf das volle Gehalt und einen Mindesturlaubsanspruch gemäß den gesetzlichen Vorgaben in Deutschland. Der gesetzliche Urlaubsanspruch beträgt bei einer Fünftageswoche mindestens 20 Arbeitstage pro Jahr. Die Urlaubstage des Arbeitnehmers können sich jedoch je nach Tarifvertrag oder individueller Vereinbarung erhöhen.

Teilzeitarbeitsvertrag
Im Gegensatz dazu legt ein Teilzeitarbeitsvertrag fest, dass der Arbeitnehmer weniger Stunden pro Woche arbeitet als in einem Vollzeitarbeitsverhältnis. Die wöchentliche Arbeitszeit kann individuell vereinbart werden und variiert in der Regel zwischen 10 und 30 Stunden. Teilzeitbeschäftigte erhalten ein Gehalt oder Stundenlohn, der entsprechend ihrer Arbeitszeit reduziert ist. Ihr Urlaubsanspruch wird in der Regel anteilig berechnet.

Minijob-Vertrag
Ein Minijob-Vertrag, auch bekannt unter einer geringfügigen Beschäftigung, ermöglicht es dem Arbeitnehmer, in einem Beschäftigungsverhältnis mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von bis zu 10 Stunden und einem monatlichen Einkommen von bis zu 520 Euro zu arbeiten. Minijobber haben spezielle steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Regelungen. Ihr Urlaubsanspruch kann je nach Vereinbarung variieren.

Weshalb ist ein Arbeitsvertrag von Bedeutung?

Ein Arbeitsvertrag ist ein wesentlicher Bestandteil des Arbeitsrechts und dient als rechtliche Grundlage für das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Die Bedeutung eines Arbeitsvertrags liegt in folgenden Aspekten:

Rechtssicherheit
Im Falle von Unstimmigkeiten dient der Arbeitsvertrag als entscheidendes Dokument, um die vereinbarten Bedingungen und Regelungen nachzuweisen, was den Parteien rechtliche Sicherheit verleiht. Durch den Vertrag sind beide Parteien besser vor rechtlichen Schwierigkeiten geschützt, da alle wesentlichen Vereinbarungen schriftlich festgehalten sind.

Klare Verantwortlichkeiten und Erwartungen
Ein Arbeitsvertrag legt die Rollen, Verantwortlichkeiten und Erwartungen beider Parteien klar und unmissverständlich fest.

Schutz der Rechte
Der Vertrag schützt die Rechte des Arbeitnehmers und des Arbeitgebers, indem er Bedingungen für Lohn, Arbeitszeiten, Urlaub und andere Arbeitsbedingungen festlegt.

Professionalität und Struktur
Ein detaillierter Arbeitsvertrag zeigt Professionalität und sorgt für eine strukturierte Arbeitsumgebung.

Förderung einer positiven Beziehung
Durch klare Vereinbarungen und das Verständnis der gegenseitigen Erwartungen fördert ein Arbeitsvertrag eine positive und produktive Arbeitsbeziehung.

Ein gut ausgearbeiteter Arbeitsvertrag stellt eine Win-Win-Situation für beide Parteien dar, indem er Rechtssicherheit und Klarheit über die gegenseitigen Erwartungen und Pflichten schafft. Er ist das Fundament für ein harmonisches und produktives Arbeitsumfeld. Durch klare Regelungen können Missverständnisse und Unklarheiten vermieden werden, was zu einer besseren Arbeitsatmosphäre und einer stärkeren Arbeitsbeziehung beiträgt.

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Was sollte ein Arbeitsvertrag enthalten?

Um eine klare und effektive Regelung der Arbeitsverhältnisse zu gewährleisten, muss der Arbeitsvertrag sowohl den gesetzlichen Vorgaben entsprechen als auch spezifische, auf die Situation abgestimmte Bestimmungen enthalten. Hier ist eine detaillierte Erläuterung der wesentlichen Bestandteile, die ein umfassender Arbeitsvertrag enthalten sollte:

Vertragsparteien
Der Vertrag sollte die vollständigen Namen und Adressen des Arbeitgebers sowie des Arbeitnehmers enthalten. Dies dient der eindeutigen Identifikation der Vertragsparteien und ist grundlegend für die Gültigkeit des Vertrages.

Arbeitsbeginn und Befristung
Das Datum, an dem der Arbeitnehmer seine Tätigkeit aufnimmt, muss klar angegeben werden. Bei befristeten Arbeitsverhältnissen ist zusätzlich das genaue Enddatum des Vertrages festzulegen. Dies schafft Transparenz über die Dauer des Arbeitsverhältnisses und die Erwartungen an die Beschäftigungsdauer.

Tätigkeitsbeschreibung
Eine detaillierte Beschreibung der vom Arbeitnehmer zu leistenden Aufgaben und Verantwortlichkeiten sollte im Vertrag festgehalten werden. Dies kann durch eine ausführliche Stellenbeschreibung ergänzt werden, die Klarheit über die erwarteten Leistungen und Ziele bietet.

Arbeitsort
Der primäre Ort, an dem die Arbeit verrichtet wird, muss spezifiziert werden. Für Arbeitsverhältnisse, die flexible Arbeitsorte zulassen, sollten entsprechende Regelungen getroffen und dokumentiert werden.

Arbeitszeit
Der Vertrag muss Angaben zur Regelarbeitszeit einschließlich täglicher oder wöchentlicher Arbeitsstunden enthalten. Auch Regelungen zu Pausen, Mehrarbeit und Überstunden müssen klar definiert sein, um Missverständnisse zu vermeiden und den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen.

Vergütung
Neben der Höhe des Grundgehalts sollten auch die Zahlungsintervalle (z.B. monatlich oder wöchentlich) festgelegt werden. Zusätzliche finanzielle Leistungen wie Boni, Prämien, Zulagen und eventuelle Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld sollten ebenfalls detailliert aufgeführt werden.

Urlaubsanspruch
Die Anzahl der Urlaubstage, zu denen der Arbeitnehmer berechtigt ist, muss entsprechend den gesetzlichen Vorgaben oder darüber hinaus angegeben werden. Dies fördert eine klare Vereinbarung über Erholungszeiten.

Probezeit
Falls eine Probezeit vereinbart wird, sollten deren Dauer (üblicherweise nicht länger als sechs Monate) und die spezifischen Bedingungen während dieser Zeit definiert sein.

Kündigungsfristen und -modalitäten
Der Vertrag sollte klare Anweisungen zu den Kündigungsfristen und den Bedingungen für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch beide Parteien enthalten. Dies schützt sowohl den Arbeitgeber als auch den Arbeitnehmer vor plötzlichen Vertragsbeendigungen.

Sozialleistungen
Informationen über zusätzliche Sozialleistungen wie betriebliche Altersvorsorge, Krankenversicherungsbeiträge und andere Versicherungen, die der Arbeitgeber möglicherweise anbietet.

Geheimhaltungspflichten
Der Vertrag sollte Klauseln enthalten, die den Arbeitnehmer zur Wahrung von Betriebsgeheimnissen und zur Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen verpflichten.

Nebentätigkeitsklausel
Regelungen, die die Aufnahme von Nebentätigkeiten durch den Arbeitnehmer beschränken oder reglementieren, um Interessenkonflikte zu vermeiden.

Geltung tarifvertraglicher oder betrieblicher Vereinbarungen
Hinweise darauf, welche tarifvertraglichen oder betrieblichen Vereinbarungen auf das Arbeitsverhältnis Anwendung finden.

Schlussbestimmungen
Diese Klauseln behandeln die Gesamtheit der Vereinbarung, mögliche Änderungen und Ergänzungen des Vertrags und sind entscheidend für die Integrität des Vertragswerks.

Ein gut strukturierter Arbeitsvertrag, der diese Elemente enthält, bietet eine solide rechtliche Grundlage für das Arbeitsverhältnis, minimiert das Risiko von Missverständnissen und Rechtsstreitigkeiten und fördert eine klare, professionelle Arbeitsbeziehung zwischen den Parteien.

Häufige Fehler und Fallen in Arbeitsverträgen

Die Gestaltung von Arbeitsverträgen birgt vielfältige Risiken, die sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer weitreichende Konsequenzen haben können. Besonders im Kontext des deutschen Arbeitsrechts, das durch eine Vielzahl von Gesetzen und Vorschriften charakterisiert ist, können unachtsam formulierte oder gesetzeswidrige Vertragsbestandteile zu ernsthaften rechtlichen Auseinandersetzungen führen. Nachfolgend werden einige der häufigsten Fehler und Fallen in Arbeitsverträgen detailliert erläutert:

Unklare Formulierungen
Arbeitsverträge sollten präzise und eindeutig formuliert sein, um Missverständnisse und unterschiedliche Interpretationen zu vermeiden. Vage Ausdrücke wie „angemessene Arbeitszeiten“ oder „marktübliche Bezahlung“ können zu unterschiedlichen Erwartungen führen und im Konfliktfall die Auslegung erschweren. Es ist essenziell, dass alle Bedingungen, von der Arbeitszeit bis zur genauen Aufgabenbeschreibung, klar definiert sind.

Nichteinhaltung gesetzlicher Mindeststandards
In Deutschland sind bestimmte Arbeitsbedingungen wie der Mindestlohn, Mindesturlaub und Kündigungsschutz gesetzlich geregelt. Verträge, die diese Mindeststandards nicht erfüllen, sind nicht nur rechtlich angreifbar, sondern können auch zu Bußgeldern und Reputationsschäden führen. Arbeitgeber müssen sich vergewissern, dass ihre Verträge die aktuelle Gesetzgebung, wie das Mindestlohngesetz und das Bundesurlaubsgesetz, vollständig einhalten.

Fehlende Angaben
Das Auslassen wichtiger Vertragsbestandteile wie Kündigungsfristen, Arbeitszeiten oder genaue Tätigkeitsbeschreibungen kann zu Unsicherheiten und Streitigkeiten führen. Besonders kritisch ist dies bei Aspekten wie der Überstundenregelung oder den Bedingungen für eine Probezeit, die explizit festgelegt werden sollten, um spätere Konflikte zu vermeiden.

Überzogene Vertragsstrafen und Schadensersatzforderungen
Unverhältnismäßig hohe Vertragsstrafen können von Gerichten als sittenwidrig eingestuft werden, insbesondere wenn sie den Arbeitnehmer unangemessen benachteiligen. Es ist wichtig, dass Strafklauseln und Schadensersatzregelungen fair und verhältnismäßig gestaltet sind.

Unzulässige Klauseln
Bestimmte Klauseln, wie der vollständige Ausschluss von Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, sind in Deutschland gesetzlich verboten und führen zur Nichtigkeit des entsprechenden Vertragsteils. Die Kenntnis und Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften, insbesondere des Entgeltfortzahlungsgesetzes und des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes, sind unerlässlich.

Widersprüche zu kollektiven Vereinbarungen
Arbeitsverträge, die in Konflikt mit bestehenden Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen stehen, können ungültig sein. Arbeitgeber müssen sicherstellen, dass individuelle Arbeitsverträge nicht die Rechte und Pflichten untergraben, die in kollektiven Vereinbarungen festgelegt sind.

Unzureichende Regelungen bei befristeten Verträgen
Befristete Arbeitsverträge müssen nach deutschem Recht klar als solche gekennzeichnet und mit einem sachlichen Grund versehen sein, falls die Befristung über zwei Jahre hinausgeht. Fehlt ein solcher Grund oder ist das Enddatum nicht präzise angegeben, kann dies zur Umwandlung in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis führen.

Das Vermeiden dieser häufigen Fehlerquellen in Arbeitsverträgen erfordert eine gründliche Planung und auch juristische Expertise. Ein korrekt ausformulierter und den gesetzlichen Bestimmungen entsprechender Arbeitsvertrag trägt nicht nur zur rechtlichen Absicherung bei, sondern fördert auch eine vertrauensvolle und transparente Arbeitsbeziehung, von der beide Parteien profitieren. Nutzen Sie unsere Website, um schnell und unkompliziert einen professionellen Arbeitsvertrag zu erstellen, ohne dass dazu juristische Vorkenntnisse erforderlich sind.

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Gesetzliche Grundlagen zum Arbeitsvertrag in Deutschland

Der Arbeitsvertrag in Deutschland ist ein zentrales rechtliches Dokument, das auf einer festen gesetzlichen Grundlage beruht. Es regelt die Beziehung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern und stellt die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit in einer beruflichen Umgebung fest. Hier sind die wesentlichen gesetzlichen Grundlagen zum Arbeitsvertrag in Deutschland dargestellt:

Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
Der Arbeitsvertrag ist im deutschen Recht als eine spezielle Form des Dienstvertrags verankert, der in den § 611 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) geregelt ist. Der Arbeitsvertrag unterscheidet sich vom allgemeinen Dienstvertrag vor allem durch den Grad der persönlichen Abhängigkeit des Arbeitnehmers, der weisungsgebundene, fremdbestimmte Arbeit leisten muss. Auch die Bezahlung der Arbeitsleistung durch den Arbeitgeber ist gesetzlich festgelegt.

Nachweisgesetz (NachwG)
Die § 1 und 2 des Nachweisgesetzes fordern grundsätzlich einen schriftlichen Arbeitsvertrag, obwohl auch mündliche Vereinbarungen gültig sein können. Das Nachweisgesetz stellt sicher, dass die wesentlichen Bedingungen des Arbeitsverhältnisses klar dokumentiert sind.

Gewerbeordnung
Gemäß § 105 der Gewerbeordnung ist die freie Gestaltung des Arbeitsvertrages geregelt, wobei Arbeitgeber und Arbeitnehmer den Abschluss, Inhalt und die Form des Arbeitsvertrages frei vereinbaren können, soweit keine zwingenden gesetzlichen Vorschriften oder Tarifverträge entgegenstehen.

Gesetzlicher Mindestlohn
Seit dem 1. Januar 2015 gilt in Deutschland der gesetzliche Mindestlohn, der eine Lohnuntergrenze für Arbeitnehmer festlegt. In einigen Branchen können zusätzlich spezifische Branchenmindestlöhne gelten, die jedoch nie unter der gesetzlichen Lohnuntergrenze liegen dürfen.

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
Das AGG zielt darauf ab, Diskriminierung im Arbeitsverhältnis zu verhindern. Es schützt Arbeitnehmer vor Benachteiligungen aufgrund von Rasse, ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität. Durch das AGG erhalten diskriminierte Arbeitnehmer die Möglichkeit, Rechtsansprüche geltend zu machen, und es fördert die Schaffung eines diskriminierungsfreien Arbeitsumfelds.

Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG)
Das TzBfG ermöglicht flexible Arbeitszeitmodelle durch Regelungen zur Teilzeitarbeit und befristeten Arbeitsverträgen. Es schafft einen Rahmen für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, und bietet gleichzeitig Schutz vor missbräuchlichen Befristungen und ungerechtfertigter Diskriminierung von Teilzeitbeschäftigten.

Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG)
Das EFZG regelt die Fortzahlung des Arbeitsentgelts bei Krankheit und garantiert somit die finanzielle Absicherung der Arbeitnehmer während Krankheitszeiten. Es schafft die Voraussetzung für die wirtschaftliche Stabilität der Arbeitnehmer auch in Zeiten der Krankheit.

Mindestlohngesetz (MiLoG)
Das MiLoG legt den gesetzlichen Mindestlohn fest und stellt sicher, dass Arbeitnehmer eine angemessene Entlohnung für ihre Arbeit erhalten. Es zielt darauf ab, einen fairen Wettbewerb zwischen den Unternehmen zu fördern und armutsfesten Löhnen zu gewährleisten.

Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG)
Das AÜG regelt die Bedingungen der Zeitarbeit und sorgt dafür, dass Zeitarbeiter die gleichen Bedingungen und Rechte wie festangestellte Arbeitnehmer haben. Es fördert gerechte Arbeitsbedingungen und trägt zur Verhinderung von Missbrauch in der Zeitarbeit bei.

Mutterschutzgesetz (MuSchG)
Das MuSchG schützt schwangere und stillende Arbeitnehmerinnen und fördert die Gesundheit sowohl der Mutter als auch des Kindes. Es regelt die Arbeitsbedingungen, den Kündigungsschutz sowie die Freistellungszeiten vor und nach der Geburt.

Bundesurlaubsgesetz (BUrlG)
Das BUrlG regelt den Erholungsurlaub und stellt sicher, dass Arbeitnehmern eine angemessene Erholungszeit gewährt wird. Es trägt zur Förderung der Work-Life-Balance bei und ermöglicht es den Arbeitnehmern, sich von den Anforderungen des Arbeitsalltags zu erholen.

Kündigungsschutzgesetz (KSchG)
Das KSchG bietet Schutz vor ungerechtfertigter Kündigung und trägt zur Stabilität des Arbeitsverhältnisses bei. Es setzt hohe Anforderungen an die Rechtfertigung von Kündigungen durch den Arbeitgeber und bietet den Arbeitnehmern rechtliche Mittel im Falle ungerechtfertigter Kündigungen.

Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG)
Das BetrVG regelt die Mitbestimmung der Arbeitnehmer im Betrieb und fördert eine kooperative Beziehung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Es bietet den Rahmen für die Beteiligung der Arbeitnehmer an betrieblichen Entscheidungen und fördert ein positives Arbeitsklima.

Tarifvertragsgesetz (TVG)
Das TVG regelt die Bedingungen für Tarifverträge und Tarifverhandlungen, um faire Arbeitsbedingungen und Entlohnung zu fördern. Es stärkt die kollektive Verhandlungsmacht der Arbeitnehmer und trägt zur Herstellung eines Ausgleichs zwischen den Interessen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei.

Die genannten gesetzlichen Regelungen bilden die Kernbestandteile der rechtlichen Grundlage für Arbeitsverträge in Deutschland und tragen dazu bei, dass die Rechte und Pflichten sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer geschützt und klar definiert sind. Sie ermöglichen eine strukturierte und rechtlich abgesicherte Arbeitsbeziehung, die für beide Parteien von Vorteil ist.

Auf unserer Webseite haben Sie die Möglichkeit, in kürzester Zeit einen Arbeitsvertrag zu erstellen, der den rechtlichen Anforderungen in Deutschland gerecht wird. Sie erhalten Ihren Arbeitsvertrag als sofortigen Download, verfügbar in den Formaten PDF und DOCX (Word).

In nur 2 Schritten zum Arbeitsvertrag

1

Erstellung Ihres Arbeitsvertrags

Nutzen Sie unseren Arbeitsvertrags-Generator, um den Arbeitsvertrag in wenigen Minuten gemäß den Vorgaben und Wünschen Ihres Unternehmens zu erstellen.

2

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Laden Sie den Arbeitsvertrag als PDF oder DOCX herunter – ideal zur Bearbeitung, zum Ausdrucken & Unterschreiben sowie zur Vorlage bei der Einstellung des Mitarbeiters.

Kundenrezensionen

4.7 | 42 Rezensionen

Ihre Meinung ist uns wichtig - So bewerten unsere Kunden dieses Dokument.

SS
Sigmar Sohr

Minden

Vor 4 Monaten

Super schneller Service, einfache Bearbeitung. gerne wieder

KF
Kurt Frank

Magdeburg

Vor 5 Monaten

Arbeitsvertrag sehr gut ohne Mängel und wird bei uns bereits verwendet.

IJ
Ingrid Jäger

Berlin

Vor 8 Monaten

Ich bin äußerst zufrieden mit der Qualität des Arbeitsvertrages.

WK
Werner Kelpe

Wilhelmshaven

Vor 1 Jahr

Ein gutes und intuitiv zu bedienendes Tool zu verträglichen Kosten.

CS
Carolin Schomburg

Bremerhaven

Vor 2 Jahren

Klappt alles prima danke

TF
Thomas Fischer

Minden

Vor 3 Jahren

Arbeitsvertrag wurde von unserer Firma abgesegnet. Tolle Website, hat mir sehr geholfen.

NK
Niklas Kuchenberg

Dinslaken

Vor 3 Jahren

Alles lief perfekt, sehr zu empfehlen. Anwalt wollte für einen ähnlichen Vertrag 3000 EUR. Geheimtipp.